Fünf Zugänge vorbereiten.
Danach übernimmt das Installationsportal.
Checkliste für die Kundenadministration vor dem Installationstermin. Mit Klickpfaden, klaren Übergabewerten und einem Abschlusscheck je Zugang. Ohne Zugriff auf ein Quellcode-Repository.
Nur bei Neuinstallationen: Die Schritte mit leerem Ziel-Space gelten ausschließlich für eine Erstinstallation. Bei Updates die bestehende Installation mit ihren IDs, Services und Daten als Ausgangspunkt übernehmen – nichts leeren, löschen oder zur Vorbereitung neu anlegen. Den Updateweg im Deployment Guide verwenden.
Begriffe und Beispiele
Die Beispiele beziehen sich auf die fiktive Musterfirma GmbH und deren Produktivsystem. Ersetzen Sie Platzhalter wie <app-name> vollständig, einschließlich der Klammern. Bei Updates bleiben vorhandene Namen erhalten. Operation bezeichnet die technische Verwaltung Ihrer pony-Installation, getrennt vom Zugang der Fachanwender.
| Angabe | Bedeutung |
|---|---|
App-Name<app-name> | Name der Anwendung im Cloud-Foundry-Space, z. B. pony-musterfirma-prod. Ein Space ist ein Bereich für Anwendungen und Services in SAP BTP. |
Mandanten-ID<tenant-id> | Kennung dieser pony-Umgebung, z. B. musterfirma-prod. Nicht die ID des SAP-BTP-Subaccounts. |
Mandantengruppe<tenant-group> | Fasst mehrere pony-Umgebungen zusammen, z. B. musterfirma für Test und Produktion. Keine IAS-Benutzergruppe. |
Kunden-Hostname<customer-host> | Erster Teil der pony-Webadresse vor dem ersten Punkt, z. B. pony-musterfirma-prod. Nur diesen Namen eintragen, nicht die vollständige URL. |
Operation-Hostname<operation-host> | Erster Teil der separaten Verwaltungsadresse, z. B. pony-musterfirma-prod-operation. |
Cloud-Foundry-Routendomain<cf-domain> | Gemeinsamer Rest der Webadresse, z. B. cfapps.eu10-005.hana.ondemand.com. Den tatsächlichen Wert im BTP Cockpit unter Cloud Foundry → Domains übernehmen. |
Kunden-URLhttps://<customer-host>.<cf-domain> | Vollständige Adresse für Fachanwender, z. B. https://pony-musterfirma-prod.cfapps.eu10-005.hana.ondemand.com. |
Operation-URLhttps://<operation-host>.<cf-domain> | Vollständige Verwaltungsadresse, z. B. https://pony-musterfirma-prod-operation.cfapps.eu10-005.hana.ondemand.com. |
IAS-Hostname für Kundenlogin<ias-customer-host> | Adresse des SAP-Anmeldedienstes, z. B. musterfirma.accounts.ondemand.com. Den echten Host aus Ihrer IAS-Adresse übernehmen, ohne https:// oder /admin. Nicht die pony-Webadresse. |
IAS-Hostname für Operation<ias-operation-host> | Adresse des Anmeldedienstes für die technische Verwaltung. Darf derselbe IAS-Hostname sein; Anwendung und Zugangsdaten bleiben getrennt. |
Destination-Präfix<destination-prefix> | Gemeinsamer Namensanfang der gespeicherten Verbindungen, z. B. PONY_MUSTERFIRMA_PROD. Daraus entsteht etwa PONY_MUSTERFIRMA_PROD_GRAPH für Mail. |
Microsoft Entra Tenant-ID<entra-tenant-id> | Kennung Ihres Microsoft-Verzeichnisses. Aus dem Microsoft Entra Admin Center übernehmen; nicht selbst erfinden und nicht die pony-Mandanten-ID verwenden. |
SAP Cloud ALM Authentifizierungs-Host<sap-cloud-alm-auth-host> | Hostname aus uaa.url des zugehörigen Service Keys, ohne https:// und Pfad. Von Ihrer Administration für SAP Cloud ALM bestätigen lassen. |
SAP Cloud ALM DependencyPONY_CALM | Name der IAS-Verbindung zu SAP Cloud ALM. Bei Neuinstallation PONY_CALM verwenden; der Wert ponyCalmDependency muss genau gleich lauten. |
Vor dem ersten „Go“
Was Sie hier vorbereiten – und was nicht
IAS ist der Identity Authentication Service für die Anmeldung. SAP Cloud ALM ist das fachliche Zielsystem. Diese Anleitung bereitet ausschließlich Ihre Identitäten, API-Zugänge und Freigaben vor. Eine Person kann mehrere Administratorrollen übernehmen.
Der freigegebene pony-Ziel-Space bleibt leer. PostgreSQL, XSUAA, Destination-Service, Runtime-Dienste, vier Destinations, Apps und Routen legt der Installationsauftrag erst nach Ihrer Vorprüfung und dem ausdrücklichen „Go“ selbst an. Keine Ressourcen aus einer Test-, Demo- oder bestehenden Kundeninstallation übernehmen oder dafür löschen.
Der separate API-Zugang zu SAP Cloud ALM in Abschnitt 4 gehört zu Ihrer vorhandenen SAP Cloud ALM-Landschaft und ist eine Voraussetzung. Er wird nicht als CF-Service im leeren pony-Ziel-Space vorab angelegt.
Vorab gemeinsam festlegen
- Freigegebene CF-API, Organisation, leerer Space und technische Runtime-Subaccount-ID. Im BTP Cockpit den Subaccount über Overview anhand seiner ID prüfen; nicht nur am Anzeigenamen erkennen.
- Kundenhost und davon verschiedener Operation-Host mit der passenden CF-Domain. Nur Namen planen; noch keine Routen erzeugen.
- Mandanten-ID, Anzeigename, Kundengruppe und eigener Destination-Präfix; verantwortliche Administratoren und eine sichere Ablage.
- Tatsächlicher Subaccount für SAP Cloud ALM und Tenant für SAP Cloud ALM. Dieser Subaccount kann vom pony-Runtime-Subaccount abweichen.
- IAS-Tenant, freigegebener Identity Provider, Sicherheitsvorgaben und MFA. Den passenden BTP-Trust durch die Administration prüfen; unbekannte Trusts nicht ersetzen.
Keine Passwörter, Client-Secrets, Tokens oder vollständigen Credentials hier, in Chat, Tickets, E-Mails, Screenshots oder Bildschirmaufzeichnungen festhalten. Nutzen Sie für die Übergabe nur Hinweise auf den sicheren Ablageort. Bei der einmaligen Secretanzeige die Aufzeichnung vorher ausschalten.
SAP-Hintergrund: Authentifizierung und Trust · Cloud-Foundry-Rollen
Zugang 1 von 5
Kundenlogin: eigene IAS-App
Verantwortlich: IAS-/Security-Administration, für die Zuordnung zu SAP Cloud ALM gemeinsam mit der Administration von SAP Cloud ALM.
Diese App meldet Kundenbenutzer an und ermöglicht deren Weiterleitung in das richtige SAP Cloud ALM. Sie ist nicht die Operation-App und nicht der Directory-Systemclient.
IAS-Administration → Applications & Resources → Applications → Create
- Eine neue eigene OpenID-Connect-App erstellen, beispielsweise
pony-example-login. Anwendungstyp, Organisation und Vertragszuordnung mit dem Kunden abstimmen; „Bundled“ ist keine allgemeine Lizenzzusage. Keine SAP-generierte Trust-App ersetzen. - In der App die Home URL setzen:
https://<customer-host>.<cf-domain>/. - Trust → OpenID Connect Configuration öffnen. Einen Konfigurationsnamen und exakt diese Redirect URI speichern:
https://<customer-host>.<cf-domain>/ias-callback. Keine Wildcard und keine fremde Route eintragen. Der Login verwendet Authorization Code mit einem geheimnisgeschützten Client, keinen Public Client. - Unter Trust → Subject Name Identifier den Wert Email wählen. Standardattribute beibehalten; keine zusätzliche E-Mail- oder Gruppen-Rollenbrücke improvisieren.
- Trust → Client Authentication → Secrets → Add öffnen. Beschreibung und vereinbartes Ablaufdatum setzen. Beim API-Zugriff nur OpenID auswählen; vorgewählte Verwaltungszugriffe abwählen. Neue Client-ID und einmal sichtbares Secret direkt geschützt sichern.
- Unter OpenID Connect Configuration → Authentication → Grant Types → Edit zusätzlich Token Exchange (RFC 8693) aktivieren. Anschließend unter Trust → Application APIs → Dependencies eine Dependency mit dem festen Namen
PONY_CALMfür den XSUAA-Provider der tatsächlichen Instanz von SAP Cloud ALM des Kunden mit Principal Propagation einrichten. Den genauen Provider durch die Administration von SAP Cloud ALM bestätigen lassen; nicht nach ähnlich klingenden Anwendungsnamen entscheiden. - Kundengruppe, Benutzerzugriff und MFA gemäß Kundenfreigabe einstellen. Für Kundenadministratoren muss
Pony_Adminaus SAP Cloud ALM stammen; eine gleichnamige IAS-Gruppe ersetzt diese Rolle nicht.
| Vorbereiteter Wert | Beschriftetes Feld |
|---|---|
| IAS-Hostname ohne https:// oder Pfad | IAS-Host für den Kundenlogin |
| Exakter Dependency-Name | Dependency PONY_CALM in der Kunden-IAS-App |
| Neue Client-ID und neues Secret | Kunden-IAS-Client-ID / Kunden-IAS-Client-Secret – aus der sicheren Ablage |
Erledigt, wenn: Die erneut geöffnete App die richtige Kundenroute, Subject Email, OpenID-Zugang und die Dependency PONY_CALM zeigt und beide Credential-Werte gesichert sind. Der tatsächliche Kundenlogin mit Token Exchange wird erst nach der Installation abgenommen.
Sicherer Ablageort (keine Zugangsdaten): · Verantwortlich: · Secret-Ablauf:
SAP: OIDC-App erstellen · Client-Secrets und OpenID-Zugriff · Token Exchange konfigurieren · API-Dependencies
Zugang 2 von 5
Operation-Login: separate IAS-App
Verantwortlich: IAS-/Security-Administration und BTP-Administration.
Dieser Zugang ist für das pony-Operation-Cockpit. Er benötigt keinen Login in SAP Cloud ALM des Kunden. Er ist auch nicht der technische BTP-API-Zugang aus Abschnitt 5.
IAS-Administration → Applications & Resources → Applications → Create
- Eine zweite eigene OpenID-Connect-App erstellen, beispielsweise
pony-example-operation. Keine Client-ID und kein Secret aus der Kunden-App übernehmen. Derselbe IAS-Tenant ist möglich; die Apps bleiben getrennt. - Als Home URL
https://<operation-host>.<cf-domain>/custom/operator.htmlsetzen. - Unter Trust → OpenID Connect Configuration Konfigurationsname und
https://<operation-host>.<cf-domain>/ias-callbackals exakte Redirect URI speichern. Authorization Code verwenden; keinen Public Client einrichten. - Unter Trust → Subject Name Identifier ebenfalls Email wählen. Unter Client Authentication → Secrets → Add ein eigenes Secret mit vereinbartem Ablauf erzeugen, ausschließlich OpenID auswählen und Client-ID plus Secret direkt geschützt sichern.
- Keine Dependency zur Instanz von SAP Cloud ALM des Kunden in dieser App einrichten. Die vorgesehenen Operation-Benutzer müssen im pony-Runtime-Subaccount der Role Collection
Pony_Operatormit dem richtigen Identity Provider zugeordnet sein. BTP-Pfad: Security → Role Collections → Pony_Operator → Edit → Users. Eine fehlende Collection durch die zuständige Administration vorbereiten lassen.
| Vorbereiteter Wert | Beschriftetes Feld |
|---|---|
| IAS-Hostname ohne Protokoll oder Pfad | IAS-Host für den Operation-Login |
| Eigene Operation-Client-ID und eigenes Secret | Operation-IAS-Client-ID / Operation-IAS-Client-Secret |
Erledigt, wenn: Operation-Route, OIDC-Client und gesicherte Zugangsdaten eindeutig von der Kunden-App getrennt sind, Subject Email gespeichert ist und die vorgesehene Operation-Zuordnung im richtigen Subaccount bestätigt wurde. Operation-Login und Rollen-Refresh werden nach dem „Go“ separat getestet.
Sicherer Ablageort (keine Zugangsdaten): · Verantwortlich: · Secret-Ablauf:
SAP: Eigene OIDC-Anwendung · Authorization Code Flow · Client-Secrets
Zugang 3 von 5
Benutzersuche: Directory mit Read Users
Verantwortlich: IAS-/Security-Administration.
pony benötigt hierfür einen separaten technischen IAS-Systemclient. Weder das Passwort eines Menschen noch einer der beiden Loginclients gehört in diesen Zugang.
IAS-Administration → Users & Authorizations → Administrators → Add → System
- Einen eigenen Systemnamen vergeben, beispielsweise
pony-example-directory. - Unter Configure Authorizations vor dem Speichern alle vorgewählten Manage-Berechtigungen ausschalten. Ausschließlich Read Users aktivieren. Keine Benutzer-, Gruppen-, Anwendungs- oder Tenantverwaltung und keine Provisionierungsrechte freigeben.
- Unter Configure System Authentication → Secrets → Add ein eigenes Secret mit Beschreibung und Ablauf erzeugen. Die Client-ID dieses Systemclients und das einmal sichtbare Secret direkt in einer eigenen geschützten Ablage sichern.
- Den gespeicherten Systemclient erneut öffnen und die Berechtigungen nachlesen. Die Administration bestätigt den freigegebenen lesenden Directory-Zugriff; dabei keine Benutzerlisten exportieren oder im Protokoll ausgeben.
Read Users kann das gesamte IAS-Benutzerverzeichnis umfassen. Diese Reichweite muss der Kunde freigeben; sie darf nicht mit einer automatischen Mandantenfilterung verwechselt werden.
| Vorbereiteter Wert | Beschriftetes Feld |
|---|---|
| Systemclient-ID und Secret | Directory-Client-ID / Directory-Client-Secret |
| IAS-Zuordnung | Das Verzeichnis gehört zum Kunden-IAS. Die Directory-Destination richtet der Installationsauftrag selbst ein. |
Erledigt, wenn: Genau der neue Systemclient ausschließlich Read Users besitzt, seine Zuordnung zum Kunden-IAS bestätigt ist und Client-ID sowie Secret sicher vorliegen. Ein Loginclient oder ein Systemclient mit Manage-Rechten erfüllt diese Voraussetzung nicht.
Sicherer Ablageort (keine Zugangsdaten): · Verantwortlich: · Secret-Ablauf:
SAP: Benutzerberechtigungen und Reichweite von Read Users · Sicherer Umgang mit neu erzeugten Secrets
Zugang 4 von 5
Fachliche API: eigener SAP Cloud ALM-Zugang
Verantwortlich: Administration von SAP Cloud ALM; Service- und Kostenfreigabe durch den zuständigen Kundenverantwortlichen.
Hier zählt der Subaccount mit der tatsächlichen Subscription für SAP Cloud ALM, nicht automatisch der pony-Runtime-Subaccount. Den Ziel-Tenant und seine technische ID vor dem ersten Klick bestätigen.
BTP Cockpit → Subaccount für SAP Cloud ALM → Services → Instances and Subscriptions → freigegebene API-Instanz von SAP Cloud ALM
- Die benötigten pony-Funktionen und die dafür erlaubten API-Scopes abstimmen. Der pony-Lieferverantwortliche stellt eine passende, freizugebende Parameterbasis bereit; dafür ist beim Kunden kein Repositoryzugang nötig.
- Geeignete Instanz vorhanden? Diese konkrete Instanz für pony ausdrücklich freigeben lassen und gezielt auswählen. Vorhandene Bindings und Scopes unverändert lassen. Keine Credentials anderer Umgebungen übernehmen. Das neue eigene Binding entsteht einmalig in Schritt 4.
- Keine geeignete Instanz vorhanden? Erst Service, Scopes und Kosten freigeben lassen. Danach im Subaccount für SAP Cloud ALM über Create den Service SAP Cloud ALM API, Plan standard, Runtime Other / Andere und einen eigenen Namen wählen. Die freigegebene kundeneigene Parameterdatei im Wizard hochladen. Weder bestehende Instanzen ungefragt aktualisieren noch einen CF-Service für SAP Cloud ALM im pony-Ziel-Space anlegen.
- Auf die verwendbare Instanz warten. Dort Actions → Create Binding / Service-Binding anlegen wählen und einen eindeutigen eigenen Bindingnamen vergeben, beispielsweise
pony-example-sap-cloud-alm-api. Anschließend am neuen Binding Actions → View / Anmeldeinformationen anzeigen öffnen. - Nur dieses neue Binding geschützt sichern. Die Administration von SAP Cloud ALM bestätigt zusätzlich die SAP Cloud ALM-Anwendungs-URL, API-Basis-URL, den Authentifizierungs-Host und den expliziten Token-Endpunkt. Eine generische
uaa.urlnicht ungeprüft als Kunden-Authentifizierungs-Host von SAP Cloud ALM verwenden.
Die dokumentierte breite pony-API-Baseline enthält auch Schreib- und Löschrechte. Sie ist keine bewiesene Minimal-Scope-Liste und kein read-only Zugang. Ein neues Binding auf einer Bestandsinstanz übernimmt deren freigegebene Berechtigungen; es macht diese nicht automatisch enger. Bei Abweichungen stoppen und die Freigabe klären, nicht Berechtigungen auf Verdacht ergänzen.
| Vorbereiteter Wert | Beschriftetes Feld |
|---|---|
| Benutzeroberfläche des eigenen SAP Cloud ALM | SAP Cloud ALM-Anwendungs-URL |
| Bestätigter Authentifizierungs-Host von SAP Cloud ALM, nur Hostname | SAP Cloud ALM-Authentifizierungs-Host |
API-Basis, im Binding typischerweise endpoints.Api | API von SAP Cloud ALM-Basis-URL |
https://<sap-cloud-alm-auth-host>/oauth/token | SAP Cloud ALM-Token-URL; Host muss zum Authentifizierungs-Host passen |
Neues Binding: uaa.clientid und uaa.clientsecret | SAP Cloud ALM-Client-ID / SAP Cloud ALM-Client-Secret – nur aus der eigenen sicheren Ablage |
Erledigt, wenn: Eigenes Binding und eindeutige Zuordnung zu SAP Cloud ALM vorliegen, die Rechte ausdrücklich freigegeben sind und die Administration den technischen Tokenzugriff sicher geprüft hat. Keine Tokens oder Antwortinhalte protokollieren. Ein gültiges technisches Token beweist noch nicht den späteren Kundenlogin mit Benutzer-Token-Exchange.
Sicherer Ablageort (keine Zugangsdaten): · Verantwortlich: · Scope-Freigabe:
SAP: API von SAP Cloud ALM und Binding im Cockpit vorbereiten · SAP Cloud ALM-Scopes verwalten · Felder der Binding-Credentials
Zugang 5 von 5
Rollenprüfung: Read-only-BTP-API
Verantwortlich: BTP-Administration des pony-Runtime-Subaccounts.
Dieser technische Zugang liest die BTP-Operation-Zuordnung. Er ist weder das Operation-IAS-Secret noch ein API-Key für SAP Cloud ALM oder Application-XSUAA-Service-Key. Benötigt wird ein eigener API-Zugang mit read-only für genau den Runtime-Subaccount.
Zuerst im Cockpit: Ziel und Operation-Benutzer prüfen
BTP Cockpit → pony-Runtime-Subaccount → Overview; anschließend Security → Role Collections → Pony_Operator
- Die technische Subaccount-ID mit CF-Org und Ziel-Space abgleichen. Im leeren Space gibt es noch kein neues pony-XSUAA-Binding; keines vorab erstellen. Der Installationsauftrag prüft die ID später zusätzlich am von ihm angelegten Binding.
- Unter
Pony_Operatordie freigegebenen Operation-Benutzer mit dem richtigen Identity Provider prüfen. Ein gleicher E-Mail-Text bei einem anderen Provider ist keine ausreichende Zuordnung. Den vorgesehenen aktiven IAS-Trust bestätigen lassen.
Nur für diesen Zugang: BTP CLI durch die Administration
Für die separate API-Credential-Erzeugung verwendet der dokumentierte SAP-Weg die BTP CLI. Sie ist nicht die CF CLI: btp verwaltet hier den Subaccount-Zugang; cf verwendet später der Installationsauftrag für Apps und Services. Beide Werkzeuge haben getrennte Anmeldung und Zielauswahl. Die BTP CLI ist ein Vorbereitungswerkzeug der Administration, keine zusätzliche Laufzeitabhängigkeit des Installationsportals.
- Die BTP CLI über den offiziellen SAP-Link beschaffen. In einem geschützten Administrationsfenster am richtigen Global Account anmelden. Passwort interaktiv eingeben bzw. den freigegebenen SSO-Weg verwenden: kein Passwort, Secret oder JWT als Kommandozeilenargument, keine Tracing-/Verbose-Ausgabe, keine Terminalaufzeichnung.
- Vor der Anlage
btp get accounts/subaccount "<subaccount-id>"ausführen und die technische Zielzuordnung prüfen. Die Subdomain des Global Accounts ist weder der IAS-Host noch der CF-Space. - Ein neues eigenes API-Credential mit
--read-only trueund expliziter Subaccount-ID erzeugen. Die Ausgabe enthält das Secret: sie direkt in eine neue geschützte UTF-8-Datei außerhalb des Pakets und eines Repositories schreiben. Zielordner vorher nur für den ausführenden Benutzer freigeben; unter Linux/WSL zusätzlichumask 077. Vorhandene Credential-Dateien nicht überschreiben.
btp --format json create security/api-credential --name pony-example-operation-read --read-only true --subaccount "<subaccount-id>" > "<new-secure-file>"
Die Administration prüft den erfolgreichen Befehl und die zurückgemeldete Read-only-Einstellung ohne Secret-Ausgabe. Die Datei unverzüglich geschützt sichern. Kein cf create-user-provided-service und keine Destination erstellen: Das übernimmt der Installationsauftrag nach „Go“.
| Credential-Feld | BTP-Rollenabfrage |
|---|---|
url | Autorisierungs-URL · HTTPS-Basis ohne Pfad |
tokenurl | Token-Endpunkt · derselbe Autorisierungs-Host mit /oauth/token |
apiurl | Rollen-API-Basis-URL · darf einen anderen Host haben |
clientid | API-Client-ID |
clientsecret | API-Client-Secret · nur aus der sicheren Ablage |
subaccountid | API-Subaccount-ID · exakt die oben geprüfte Runtime-ID |
Im aktuellen Portal diese sechs Werte ausschließlich in die geschützten Felder dieses Zugangs eintragen. Ein historischer lokaler Assistent kann sie aus einer lokalen JSON-Datei einlesen, direkt auf der obersten Ebene oder unter credentials. Bei anders aufgebautem CLI-Export die Felder einzeln aus der sicheren Ablage übernehmen oder die Administration eine passende geschützte Datei bereitstellen lassen. Keine Online-Konverter verwenden; keine Datei in dieses Handbuch einkleben.
Erledigt, wenn: Neuer eigener Client, Read-only-Einstellung, technische Subaccount-ID und Operation-Zuordnung bestätigt sind und alle sechs Werte sicher vorliegen. Die Administration prüft erforderliche Rollen-/Trust-Leserechte ohne Benutzerlisten oder Tokens zu exportieren. Bei Ablehnung keine Vollzugriffs-Credentials als Ersatz anlegen.
Sicherer Ablageort (keine Zugangsdaten): · Verantwortlich: · Read-only geprüft:
SAP: BTP CLI herunterladen · Separaten API-Zugang beschaffen · API-Credential-Befehl und Optionen
Übergabe an die ausführende Person
Bereit für das Installationsportal?
Die folgenden Angaben gehören ins Kundendatenblatt bzw. in die sichere Ablage, nicht als Klartext-Geheimnisse in dieses Dokument.
- Alle fünf Zugänge sind getrennt, geprüft und über ihre Hinweise auf den sicheren Ablageort erreichbar. Ablaufdaten, Rotation und Ansprechpartner sind festgehalten.
- Der pony-Ziel-Space ist weiterhin leer. Keine DB, CF-Services, Runtime-Dienste, Destinations, Apps oder Routen wurden dafür manuell vorbereitet.
- Eigene CF-Zielwerte, Namen, Kundengruppe, Destination-Präfix sowie DB-/App-Größen und Kosten sind freigegeben. Der CF-Deploybenutzer besitzt die nötigen Rechte für genau diesen Space.
- Aktuelles Installationsportal: Der Kunde benötigt nur einen unterstützten Browser und den freigegebenen Portalzugang. Bei interaktiver MFA-/SSO-Anmeldung den vorgesehenen Portalablauf verwenden – niemals MFA deaktivieren. Nur für ausdrücklich bereitgestellte historische lokale Pakete: In der Windows-x64-Ausgabe sind Node.js 24 und CF CLI 8 im ZIP enthalten; vollständig lokal entpacken, keine Vorinstallation. Unternehmensrichtlinien müssen die Ausführung erlauben. Für eine separate Linux/macOS-Ausgabe beide Tools vorab bereitstellen; die Passwortanmeldung des lokalen Installers muss mit dem freigegebenen CF-Zugang nutzbar sein.
- Ein eigener kryptografisch zufälliger Verschlüsselungsschlüssel mit 64 Hex-Zeichen und ein eigenes zufälliges Runtime-DB-Passwort mit 43–128 Zeichen (A–Z, a–z, 0–9, _ oder -) sind geschützt gesichert. Nicht aus anderen Umgebungen übernehmen; bei Wiederaufnahme dieselben Werte verwenden. Vor der Eingabe im Portal ausdrücklich wählen und prüfen, ob Geheimnisse nur für die laufende Sitzung freigegeben oder in einem verschlüsselten Installationsstand gespeichert werden; ohne eine solche Anzeige keine dauerhafte Portalspeicherung annehmen.
- Das freigegebene Lieferpaket stammt aus dem vereinbarten Kanal. Die getrennt übermittelte Prüfsumme ist verglichen; das ZIP wird vollständig entpackt.
Freigegebenen Portal-Link öffnen → anmelden → richtige Kundeninstallation auswählen → Angaben und sicher abgelegte Zugangsdaten eintragen → Ziel und Kosten bestätigen → Vorprüfung starten → Ergebnis prüfen → ausdrücklich „Go“. Bei längerer Servicebereitstellung keinen zweiten Auftrag starten. Nur bei einem ausdrücklich bereitgestellten historischen lokalen Paket stattdessen die Startdatei öffnen und das Startfenster offenlassen.
Nach dem technischen Abschluss bleiben Kundenlogin mit SAP Cloud ALM-Token-Exchange, eigenständiger Operation-Login, Rollenprüfung, technische Katalogeinrichtung, eigene Lizenz und fachliche Kundenabnahme gesondert nachzuweisen. Diese Checkliste behauptet keinen erfolgreichen produktiven Kundeneinsatz.
Kunde / Ziel: · Übergabe am: · Freigegeben durch: